Video: ThinkPad X9: der Anfang vom Ende einer Ära? | Duration: 1920s | Summary: ThinkPad X9: der Anfang vom Ende einer Ära? | Chapters: Design-Management einführen (482.645s), Corporate Design Merkmale (1305.395s)
Transcript for "ThinkPad X9: der Anfang vom Ende einer Ära?":
Guten Morgen und herzlich willkommen zu einem neuen Lenovo Update Podcast. Michael Weigelt ist mein Name. Heute mach ich Moderation und Sprecher in einem. Es geht ein Thema, das kann ich also selber abbilden. Es geht mir heute das X9. Gar nicht so sehr das Produkt selber, das haben wir schon jetzt mittlerweile 'n halbes Jahr angekündigt und erhältlich und auf dem Markt. Sondern ich versuche, son bisschen was auszulöffeln, gerade zu biegen, was wir uns selber eingebrockt haben. Sämtliche Folien, ne, die ich zeige, die immer als Handout verfügbar rechts neben im Fensterbereich unter dem Stichwort Dokumente. Da finden Sie das Handout, daneben häufige Fragen, die Möglichkeit, mir Fragen zu stellen, die nehm ich mir gerne während dem Webcast an und dann legen wir schon los. Ich hab das betittet mit X9, der Anfang vom Ende 1 Ära. Das hört sich ziemlich bedrohlich an. Warum machen wir denn eigentlich diesen Webcast? Das hängt an manchen Pressestimmen, die es quasi im Zuge der Produkteinführung oder Marktvorstellung eben gab. Da gibt es Überschriften, die waren recht sachlich noch benannt. Neues Design, Ende Tastatur und streicht Trackpoint. Es gab aber auch so Dinge wie, ne, x 9, das Ende der roten Trackpoint Ära. Ist das überhaupt noch ein Singpad, hat man gefragt. Und wir haben es tatsächlich getan, hat man uns unterstellt. Gott sei Dank gab es aber auch relativ sachliche Dinge, wo man gesagt hat, okay, ist ein untypisches Singpad, muss man mal drüber reden, aber trotzdem doch ein gutes Singpad, Gab also auch 'n paar persönliche Stimmen, aber Tatsache, dieses Produkt hat für Spannung gesorgt, hat für Pressemitteilung gesorgt, während traditionell Berichte über neues Thinkpad eher, na ja, neutral bis recht nüchtern daherkommen nach dem Motto, aha, Lenovo hat wieder 'n Thinkpad angekündigt. Welche Überraschung, es ist wieder schwarteckig und hat 'n roten Punkt in der Mitte. Das war hier eben anders und deswegen reden wir kurz drüber. Was ist passiert? Wir haben also Anfang diesen Jahres auf der CES, meine ich, ein neues Modell vorgestellt. Wir haben das genannt X9 und gucken wir uns mal ganz kurz die Fakten an. Das x9 basiert auf den allerletzten und tollsten und neuesten Intel Prozessoren, Stichwort ist da der Codename von Intel. Das sind die Prozessoren hinten dran, die ein v haben. Lunalank gilt son bisschen als der neueste heiße Scheiß von Intel, weil Basis 3, 4 Nanometer Produktionsverfahren ist, also super-, superenergieeffizient und damit superschöne lange Akkulaufzeiten realisierbar. Außerdem enthält die PC- oder die Prozessorenplattform auch eine sehr leistungsstarke NPU mit mindestens 40 Tops. Ich glaub, es sind irgendwie 48, nagen Sie mich nicht drauf fest, Tops. Das ist ja so die die Performance, die die NPU angibt. Und damit qualifiziert sich das Gerät eben auch als Co Pilot plus PC. Was haben wir noch? Wir haben ja, sowohl eine schlechte als auch eine gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, der Arbeitsspeicher ist quasi nicht nur nicht steckbar, er ist nicht nicht mal auf dem Mainboard verlötet, sondern er ist Bestandteil des Prozessors. Er ist also fest in den Prozessor integriert der Arbeitsspeicher. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, der Arbeitsspeicher ist fest in den Prozessor integriert, kann dadurch nämlich besonders schnell takten. Sie sehen das hier, wer sich son bisschen mit den kryptischen Abkürzungen auskennt, Low Power Speicher, DDR 5 x, neueste Generation und mit sagenhaften 8533 Megahertz getaktet. Das ist schon eine Freude, ne, für die Benchmarks dieser Welt. Superschnelle Arbeitsspeicher. Was haben wir noch? Wir haben 'n brillantes Display, geht hoch bis zu OLED Displays, bis zu 500 Mids, Touch auf Wunsch, feine Sache. Wir haben eine ganz tolle Webcam drinnen, MIPI, wer das schon mal gehört hat, ist sone Abkürzung für eine Technologie, wo die Kamera unabhängig vom Betriebssystem schon bestimmte Dinge auslösen kann. Sie wissen vielleicht, ne, wenn wir in die Mittagspause gehen, dann haben wir Anwesenheitssensorik bei 'nem Thinkpad dran, wo der Computer quasi gesperrt werden kann und dann vielleicht auch in einfachen Modus sich verabschiedet. Wenn jetzt der Mensch wiederkommt und sich mit Windows Hello per Gesichtsauthentifizierung anmelden will, dann muss ja der PC dafür immer kurz aufwachen. Das kostet Strom und vielleicht ist es gar nicht die richtige Person, die sich da anmelden will, sondern einfach 'n Kollege, der irgendwie da durchs Bild geht. Von daher, mit soner Kamera kann man kann der PC auf Hardwareebene schon mal gucken, was ist das für eine Person? Ist die berechtigt? Hab ich das Gesicht gespeichert? Und erst dann wird Windows aufgeweckt, wird, ne, also der Stand by Modus beendet und geschieht dann so diese eigentliche Windows Hello Anmeldeprozedur. Also tolle Kamera zum Stromsparen sehr geeignet. Human Presance Detection, Anwesenheitssensorik, alles mit dabei, eine tolle Sache. Und wir haben ein Aluminiumgehäuse mit 1.2 Kilo. Dazu gehört das sicherlich nicht zu den leichtesten Geräten, aber aus Sicht vieler Anwender, ne, Apple hat es uns alle gelehrt. Ein Notebook muss ja, hochwertig zu sein, silbern und Aluminium sein. Sie hören so meinen ironischen Unterton raus, aber wir haben hier ein Aluminiumgehäuse, voll, ne, oben unten alles Aluminium, 1.2 Kilo geht's los. Genau genommen haben wir nicht nur ein Produkt angekündigt, sondern wir haben sogar ganz 2 Produkte angekündigt, ist nämlich ja eigentlich eine eine Serie, nämlich ein X-9-vierzehn, ne, Sie ahnen's schon, 14 Zoll und ein X-9-fünfzehn Zoll, 15.3 Zoll, genau zu sein. Das ist 'n bisschen 'n komischer Formfaktor, weil wir ja die letzten Jahre Ihnen erklärt haben, alles geht von 15.6 auf 16 Zoll. Es gibt son kleinen Gegentrend. Vielleicht wären wir werden wir in den nächsten Jahren auch noch mal 'n bisschen häufiger von diesem Formfaktor was hören, aber 15.3 Zoll, trotzdem 16 zu 10 Seiten Verhältnis. Sie sehen allerdings kein Nummernpflock dran, ne. Ich bezeichne das immer son bisschen als Consumer 15, 16 Zoll, ne, weil eben dieser, was für manche deutsche Sachbearbeiter, ne, ganz heilig ist, der der Nummernblock eben dort nicht dran ist. Und wenn man so von der Seite drauf guckt, wird man feststellen, na ja, es sollte 'n schönes, flaches Gerät werden. Das heißt, für Ports war nicht allzu viel Platz mehr. Wir haben bei dem 14 Zoll Gerät hier ist im Bild da auf beiden Seiten jeweils einen USB-c-Port, macht 2 in Summe. 4 natürlich, keine Frage. Wir haben nur in der 15 Zoll Variante noch mal einen zusätzlichen USB-A-Port, ne, hier nicht dargestellt, aber 15 Zoll hat einen USB-A-Port. Wir haben bei beiden Varianten einen Klinkenstecker dran. Und ganz wichtig im Businessumfeld, wir haben einen HDMI Port dran, ne, auch bei 14 und 15 Zoll. Also, ne, man kann durchaus damit arbeiten, aber nicht die Port, die volle Portflexibilität dort gegeben. So, das ist das x 9, das sind erst mal die Fakten. Wenn wir uns das mal so in dem schematischen Überblick angucken, ist immer die Frage, wo gehört's denn jetzt eigentlich hin, in welche Serie oder was sind so die Nachbarn? Wo sortiert es sich ein in unser Portfolio? Das Schöne ist, na ja, da ich die Folie selber gebaut habe, kann ich natürlich auch erst mal bestimmen, wo ich's einsortiere. Da gibt's durchaus verschiedene Meinungen. Es gibt die Meinung, man müsste diese x 9 Geräte eigentlich unterhalb der E-Serie ansiedeln, weil sie so eher aus dem SMB Consumer Ansatz designt worden sind. Eine Meinung. Andere Meinung sagt, na ja, man sollte sie durchaus als Premiumgerät hier oben mit einsortieren, weil sie, ne, Sie merken das schon son bisschen am Namen, x 1, x 9, das hat doch irgendwas miteinander zu tun, weil es eben Premiumgeräte sind. Und wenn Sie sich eben mal so die technische Auflistung angeguckt haben, ne, dann ist es auch vom Preis her ein absolutes Premiumgerät, Premiumserie. Und dadurch ist tatsächlich, ich will jetzt nicht von interner Konkurrent, aber durchaus ebenfalls in dem Premiumsegment wie ein x 1 Carbon oder ein x 1 2 in 1 zu sehen. Von daher hab ich's hier oben einsortiert. X 1, x 9. Warum haben wir's nicht x 2 oder x 3 genannt? Warum x 9? Die Namenswahl sollte durchaus symbolisieren, was Sie eben schon gesehen haben, dass es sich einen komplett anderen Designansatz handelt. Und das will ich Ihnen auf der nächsten Folie noch mal 'n bisschen tiefer erläutern. Aber was diese Folie auch sagt, ist die ganz deutliche Botschaft. Ja, wir haben hier eine neue Serie eingeführt. Wir haben aber alle anderen klassischen Thinkad Serien von der EELT über x und x 1 nicht verändert, sondern diese x9 Serie ist ein zusätzliches Angebot, ein alternatives Angebot, wenn Sie so wollen, verändert aber erst mal nichts an dem klassischen Thinkpad Design. Das ist das Wort zum Sonntag ganz wichtig. So, ich hab Ihnen gesagt, ich mach son mal ganz son Vergleich x 1 mal so stellvertretend für das klassische Design und eben die x 9 Gerät. Und wir haben ja über die letzten 30 Jahre, das gibt's mittlerweile seit über 33 Jahren immer gesagt, ne, das ist das, was ich hier drüber geschrieben habe beim x 1 und letztendlich bei den anderen Thinkpad Serien auch. Das ist 'n Marketingspruch, den verwenden wir nicht nur bei der Lenovo, sondern den haben viele Produktdesigner schon herangezogen, zu symbolisieren. Ja, das Gerät kann gerne auch schön aussehen, aber die Funktionalität, die Funktionsweise, Ergonomie steht ganz klar im Vordergrund und das war und ist immer das Leitbild unserer Singpad Designer gewesen. Erst kommt die Funktionalität, erst kommt ein sinnvolles Design, erst kommt Ergonomie und dann darf es gerne auch ein schlimmes Gerät werden. Und wenn man das mal so gegenüberstellt, das hab nicht ich mir ausgedacht, sondern das ist einfach ausm Datenblatt mal gegenübergestellt, so wie das unsere Lenovo Marketingabteilung, sag ich mal, gerne formuliert, son bisschen die Abgrenzung hinzubekommen zu einem x9 Gerät, wo wir dann sagen, hier ist einfach die Form, das Aussehen, das Design die erste Priorität und dann kümmern wir uns die Funktionalität, also ein vollkommen anderer Designansatz. Man kann das son bisschen aus dem Sicherheitsaspekt heraus sehen, wobei ich da jetzt nicht gar nicht so viel hineininterpretieren würde. Schlicht und ergreifend haben die X9 Geräte keinen Privacy gehabt, keinen elektronischen Blickschutzfilter und auch kein Kensinkenschloss, ne, war einfach kein Platz mehr dafür. Von daher, ne, Tier 1 Security soll sagen, da ist noch mal 'n bisschen Sahnehäubchen obendrauf bei den x 1 Geräten oder bei den FINGPLETS allgemein. X 9 fehlen diese ein, 2 Dinge, die für die meisten Kunden jetzt auch nicht so kriegsentscheidend sein dürfen. Management, Deployment, auch da hat man beim x 1 Full Management davor geschrieben. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob es überhaupt einen Unterschied gibt. Wer ihn mal findet, möge mir Bescheid geben. In meinen Augen ist hinsichtlich Roll out, Managbarkeit und so weiter keinen Unterschied zwischen diesen beiden Serien gegeben. Wo definitiv 'n Unterschied ist, ist das Thema W-Bahn. Sie kennen das vielleicht. Ganz viele Geräte bei uns in der Generation 1 haben oftmals kein W-Bahn. Ich will jetzt nicht ausm Nähkästchen plaudern, aber das hat auch damit zu tun, dass Geräte, Thinkpads ganz oft bei uns in den USA, sag ich mal, maßgeblich definiert werden und die USA Kollegen einfach noch nie so richtig verstanden haben, warum es überhaupt E-WAN integriert in ein Notebook braucht, macht man da drüben relativ selten. Die Kollegen arbeiten ganz oft mit Tiefering übers Smartphone. Ist einfach eine Glaubensfrage und hier hat man sich halt entschieden, komm, ist jetzt nicht die erste Priorität, lassen wir erst mal weg, spart auch 'n bisschen Zeit bei der Markteinführung und so weiter. Zertifizierungen, ganz komplexe Sache, hat man also erst mal weggelassen. Die Ports, die Anzahl der Ports hab ich grade schon mal im Bild gezeigt, x 1 Carbon wie viele, ganz oft oder in aller Regel zweimal USB-c, zweimal USB-a, einmal HDMI. Beim X9, ne, wie gesagt, USB-a dort eben nicht vorhanden, beim 15 Zoll Variante noch ein Port da, ansonsten bei der 14 Zoll gar nicht. Limited Konfigurierbarkeit, ich sag's mal auf Deutsch, soll einfach zum Ausdruck bringen, wir haben uns da eine sehr große Variantenvielfalt gespart. Wir sind uns durchaus bewusst, dass das x 9 jetzt nicht das neue Standard Gerät und Bestseller im Portfolio wird. Von daher waren wir 'n bisschen zurückhaltend, was die Variantenvielfalt anbelangt. Beispiel, üblicherweise bei dem können Sie so zwischen 4, 5, manchmal sogar 6 Display Panel Varianten wählen. Das ist beim x-9 nicht der Fall, da gibt's ein oder 2 Varianten. Alles 'n bisschen eingedampft auf das Notwendige. Unterschied definitiv beim Gewicht, Son x 1 Carbon hat ja auch 14 Zoll, wiegt aber mehr oder weniger nur 1 Kilo, in manchen Varianten sogar unter 1 Kilo, weil es eben aus einem kohlefaserverstärktem Kunststoff gebaut ist. Ein sehr, sehr hochwertiges Material, sehr strapazierfähig, aber eben sehr leicht. Manche Leute sagen altbacken. Gut, kann man so sehen, aber ein superleichtes Gewicht. Beim x9 hat man gesagt, Silber und Aluminium, weil das als sehr hochwertig gilt, geben wir hier den Vorrang und schlagen dafür dann allerdings leider 200 Gramm auf. Ich persönlich habe das noch nie verstanden, wie ich warum ich für ein Gerät mehr Gewicht haben akzeptieren sollte, nur weil's dann Silber und Aluminium ist, aber das entspricht dem Geschmack vieler Leute. So ist das einfach nur. Und wir kommen gleich noch drauf zu sprechen, modernisiertes Keyboard. Das gucken wir uns jetzt im nächsten Bild mal an. Und jetzt meine ich nicht das augenscheinlichste, was Ihnen sofort ins Auge fällt oder eben nicht, sondern es gibt da ganz viele andere Details zu erkennen. Nehmen Sie mal die abgesetzten Prowlortasten bei 'nem Thinkpad, ne, immer erkennbar und erfüllbar, ohne dass man hinguckt. Beim X9 nicht mehr abgerückt. Oder nehmen Sie unsere F-Tasten. Bei allen Thinkpads so in diese Blöcke, in diese Viererblöcke aufgeteilt, damit man auch blind quasi die Taste findet, die man sucht. Bei den x 9 aus ästhetischen Gründen einfach schön gleichmäßig über die gesamte Breite verteilt. Oder nehmen Sie was, ne, die Frage, was ist oben rechts auf der Tastatur? Historisch gesehen soll da bei uns die Entfernen Taste sein, damit man die sehr häufig benutzte Taste einfach findet, ohne hinzugucken. Bei den x 9 hat man gesagt, nee, da kommt die Ein- und Austaste rein, einfach damit wir die nicht noch mal separat irgendwo anders beim Gerät haben. Man wollte ein besonders sauberes Design haben ohne störende technische Dinge, sondern ne, deswegen hat man den Ein- und Ausschalter eben in die Tastatur integriert. Aus ergonomischer Sicht nicht ideal, aber schön. Nehmen Sie die Maustasten, ne, für ja, wofür eigentlich? Na ja, diese separaten Maustasten im Touchpad sind natürlich für die Trackpoint User gedacht. Und damit wäre der große Stein des Anstoßes dann auch mal benannt, das Gerät hat keinen Trackpoint. An der Stelle ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit. Ich stelle Ihnen mal 3 Männer vor, die das heutige Design ganz maßgeblich mitgestaltet haben. Die Damen in dem Webcast mögen's mir nachsehen. Ich bin grundsätzlich ein großer Verfechter der Idee, dass man für die nächsten 2000 Jahre mal der Damenwelt die Macht der Welt anvertrauen könnte. Wir Kerle haben das ja nicht so furchtbar gut hinbekommen, aber an der Entwicklung des Thinkpads tatsächlich diese 3 Kerle sehr, sehr stark beteiligt gewesen. Richard Sappa hat dafür gesorgt, dass aus einem beigen, Eierschalenweiß, nennen Sie's, wie Sie wollen, Design, was die mobilen Geräte vor einem Singpad eben sehr stark hatten, dann eben dieses ikonische, schwarze, rechteckige, nüchterne Design geworden ist. Wer den Richard Sacher mich persönlich kennt, lebt ja auch seit 'n paar Jahren nicht mehr, Gott hat ihn nie selig, kennt wie sag ich, seine berühmte TIKO Schreibtischlampe, ne. Die gehört bei jedem User eigentlich auch mit dem auch mit auf den Schreibtisch. Da zahlen viele Leute viel Geld dafür, kostet bis zu 500 Euro das Ding. Das hat er auch designt und Sie sehen schon, ne, der hatte eine was übrig fürn schwarzes Design mit roten Elementen. Das Design ist also von Richard Sappa. Ted Selker, oh, ich hab den Namen, oh, ich muss den Namen korrigieren, Ted heißt er, ne, Ted Selker, hat dafür gesorgt, dass wir den roten Trackpoint haben, der übrigens nicht für ein Thinkad designt worden ist, sondern den gab es schon viel früher. Das erste Thinkad kam neunzehnhundertzweiundneunzig auf den Markt. Diese Tastatur hier ist das Beweis, den gab es schon früher, nämlich neunzehnhundertsiebenundachtzig hier die Tastatur. Man beachte die PS2 Anschlussstecker. Der hat sich darüber Gedanken gemacht, war übrigens kein oder IBM Mitarbeiter damals, sondern war 'n freier Mitarbeiter letztendlich, 'n wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Professor an der US Universität. Der hat sich darüber Gedanken gemacht, wie viel Zeit verbringen eigentlich die Leute beim Wechsel von der Tastatur hin zur externen Maus? Tagsped war damals noch nicht erfunden, ne. Und der hat das mal gemessen und hat gedacht, Mensch, das ist eigentlich zu viel Zeit, die man jeden Tag darauf verwendet, von der Tastatur zur Maus zu wechseln. Und hat gesagt, das müssen wir verbessern. Ergonomie, Effizienz von mir aus auch und hat gesagt, die Maus muss näher zur Tastatur und hat den Trackpoint. Hieß damals, also er hat das nicht Trackpoint genannt, das ist 'n Limot oder 'n IBM Name damals gewesen. Worauf ich hinauswill, diese Idee, die war damals so gut und so einleuchtend, dass das nicht nur eine IBM damals gemacht hat, sondern letztendlich jeder in der Branche hatte so ein oder wie auch immer, Cursor Stick war son offizieller Name dafür. Das war nichts IBM Lenogo Spezifisches, auch nichts Think Patch Spezifisches, sondern ne, Sie sehen schon, ich hab mal die Logos weggelassen, keine Bildrechte zu missbrauchen, aber unsere Marktmitbegrüner, die haben das früher wie selbstverständlich auch gehabt, sind bloß irgendwann, ich wollt jetzt sagen, falsch abgebogen. Na ja, sie haben sich dafür entschieden, schöne Notebooks zu machen. Wir sagen immer noch, ein Thinkpad hat vor allem erst mal sinnvoll zu sein, effizient, Ergonomie und darum gibt's diesen Trackpoint immer heute noch. Und der Dritte in der Runde hat dafür gesorgt, dass der Richard Sapper auch einen roten Trackpoint bekommen hat und der nicht etwa eine andere Farbe haben musste. Das war gar nicht so selbstverständlich damals, weil, wir erinnern uns, neunzehnhundertzweiundneunzig war das erste auf den Markt gekommen. Der PC war zwar schon erfunden, aber das Bild in der Industrie haben vor allem Großrechner geprägt. Und die Großrechner, ich zeige mal hier drauf mit dem Cursor, die hatten alle eine Sache gemeinsam. Die hatten einen guten alten schönen großen roten Notausstecker Buttonknopf, hier in dem Bild sogar etwas zum Ziehen. Im Mergency Pull stand da ganz oft drauf. Und dieser Tom Hardy war damals seines Zeichen so was wie 'n Corporate Design Programmleiter bei der IBM und hat gesagt, hey Richard, das schwierig mit einem roten Punkt, weil in den in den Bibeln der IBM im Corporate Design ist festgelegt, dass nur ein Klopf rot sein darf, nämlich der Notausschalter. Und das ist es ja nun mal nicht der Trackpoint. Und in der Tat kursiert die Geschichte, ich war damals noch nicht mit dabei, dass die ersten Trackpoints magenta gewesen sein sollen, zumindest so in den Designvorstufen und in den internen Freigabe Prozessen war nie von einem roten Trackpoint Gerede, sondern immer von einem Magentaknopf. Tom Hardy seines Zeichens US Amerikaner, Richard Sapper, ja, Deutscher, die haben gesagt, Mensch, dieses Wort Magenta, das ist eigentlich so was Ähnliches wie rot, aber das kennt in den USA keiner dieses Wort. Und man hat einfach in die offiziellen Dokumente, in den Design, in den Entwürfen reingeschrieben, der der Trackpoint sei magenta, damit gar keiner erst auf die Idee kommt, das irgendwie zu verbieten. Und ne, Stück für Stück wurde er dann eben doch rot hin zu einem ikonischen rot, so wie wir's heute eben kennen. Dieser Trackpoint ist seit 33 Jahren natürlich mit einem ThinkPad, Synonym für ein ThinkPad, kann man nicht trennen. Und ja, ich hab son bisschen versucht, ein paar Beispiele zu finden, wo es denn schon mal in der Vergangenheit ThinkPads ohne Trackpoint gab. Und ich muss Ihnen sagen, ich hab nicht so wahnsinnig viel gefunden. Interessanterweise, das aller, aller, aller, allererste ThinkPad, das hatte in der Tat keinen Trackpoint, weil das hatte auch keine Tastatur. Das allererste Thinkpad war nämlich ein, heute würde man sagen, ein Tablet. Damals hat man gesagt, ein Slate oder richtigerweise wäre auch gewesen Notepad, ne. Daher auch der Name, der Name, ne, leitet sich von Notepad ab, Notizbuch. Und das erste Notizbuch, ne, das erste war tatsächlich keine Tastatur dran und damit auch kein Trackpoint. Und dann gab es eben 30 Jahre lang nur Geräte mit Trackpoint, bis wir 2020, das ist das zweite Beispiel, wo mir das mal aufgefallen ist, 2020 ein Modell ohne Trackpoints gemacht haben, son bisschen aus der Not heraus geboren. Das war nämlich das allererste x 1 Fold, ne, das mit dem biegsamen Display. Und wer das son bisschen kennt, weiß, na ja, da konnte man die Tastatur in die Mitte legen und das zuklappen. Und deswegen war die Höhe sehr limitiert da und da hat man eben gesagt, komm, der Millimeter fehlt uns mit dem Trackpunkt, den lassen wir da weg. War damals schon 'n kleiner Aufsteiger, aber das Gerät haben ja nicht so wahnsinnig viele Leute gekauft, von daher alles gut. Tatsächlich haben wir aber auch in den letzten Jahren immer mal rumexperimentiert, wie wir denn mit der Zeit gehen können, weil sinnvolles Design, ökonomisches Design sind gute Werte nützt uns bloß nichts, wenn irgendwann die Mehrheit der Anwender sagt, ja, in Schönheit sterben, viel Spaß dabei, ne. Wir haben nicht an den Trackpoint in den letzten Jahren Hand angelegt, aber durchaus an das Touchpad. Hier mal zum Vergleich, wir haben bei einigen wenigen Geräten, unter anderem beim x 9, aber eben auch beim x 1 Carbon und 2 in 1 und auch bei der p 1 Reihe die Wahl oder manchmal auch die mäßig die Maustaste weggelassen, aus der Erkenntnis der Einsicht, dass eben 90 Prozent der Anwender sich mit dem Checkpoint leider 'n bisschen schwertun. Da haben wir also herumexperimentiert, aber der Trackpoint war immer Bestandteil des ThinkPad Designs. So, und die krönende Frage ist jetzt nun alles, warum haben wir es trotzdem ThinkPad genannt, wenn es keinen Trackpoint hat? Und das möchte ich Ihnen beantworten mit 1 sehr nüchternen tabellarischen Übersicht, die nicht das Herz erwärmt, aber ganz nüchtern einfach mal die Fakten zusammenträgt, ja, was macht denn neben dem Trackpoint eigentlich ein Thinkpad zu einem Thinkpad? Und da gibt es ganz, ganz arg viele Punkte neben dem Trackpoint. Ich hab Ihnen hier mal aufgelistet, sämtliche 3 Businessserien der Lenovo- und Notebook Bereich. Sie alle kennen sicherlich, also Thinkpad sowieso, Thinkpad mit Sicherheit auch die meisten von Ihnen, das Thinkbook so als, ja, etwas günstiger SMB SMB Bruder für kleinere mittelständische Kunden vom Thinkpad und dann eben, wenn's am Ende nur den Preis geht, auch unsere ganz günstige V-Serie. Und ich hab mal 'n paar Kriterien aufgeschrieben und ne, Sie sehen schon, der Goldstandard ist sicherlich das, das alle diese Kriterien erfüllt, aber wir gehen's mal kurz durch. Zum Beispiel die Frage, was für, kleinen Moment. Welche Geräte bieten wir denn am besten an bei internationalen Ausschreibungen für internationale Kunden? Was kann ich in internationalen Warenkürben in jedem Land der Welt abbilden? Was kann ich kombinieren mit unseren sogenannten International Waranty Services? Also das, ne, wenn Sie das Gerät in Land a kaufen, trotzdem in Land b einen Garantiefall aufmachen können und unseren sogenannten Factory Services, also Dienstleistungen, die wir bereits ab Werk erbringen, Inventaraufkleber aufbringen oder Image ausspielen, Autopilotregistrierung, solche Dinge. Das können wir in der Gänze eben nur bei einem Think, weil nur bei einem Think komplett diese Prozesse gegeben sind. Diese Prozesse, das Vorhalten dieser Prozesse kostet Geld, erhöhen die Kosten. Deswegen ist das bei günstigeren Geräten manchmal etwas schwieriger. Thinkpad, kein Problem, da gehört es dazu. Oder nehmen Sie so Dinge wie wie hell ist eigentlich das Display? Auf welcher Technologie basiert das? Können wir Touch anbieten, ja oder nein? Auch da, ne, günstigere Reihen sind diese netten Features einfach nicht durchgängig gegeben. Auch das macht ein Thinkpad zu einem Thinkpad, dass da einfach eine sehr hohe Auswahl und auch etwas bessere Qualität geboten ist. Oder nehmen Sie bestimmte Features, WAN, Support von unseren, Co Pilot Zertifizierungen, das Vorhandensein von physikalischen TPM Modulen, Fingerwünsche, das Smartcutry, der NFC, Anwesenheitssensorik, elektronischer Blickschutzfilter. Alles so Features, die Sie bei 'nem bei 'ner v-Serie oder bei 'nem Think Book nur sehr eingeschränkt finden, aber eben bei 'nem Thinkpad durchgängig gegeben sind. Oder das ganze Thema, was so für größere Kunden, große IT Organisationen immanent wichtig ist. Ist das 'n Businessprozessor da drinnen? Hat das komplett alle Features, die ich brauche? Und habe ich womöglich auch noch Support für vorhergehende Windows Releases? Wenn ein Kunde von uns, ne, jetzt noch auf 22 oder 23 h 2 fängst hängt, nicht immer, aus welchen Kunden auch immer, das neueste Windows Release nutzen kann oder will, dann sieht's bei 'ner V-Serie, bei 'nem ThinkPok in aller Regel schlecht aus. Bei 'nem ThinkPads machen wir das natürlich möglich. All das kostet Geld. All das erhöht 'n bisschen die Kosten, aber ist für ein ThinkPad selbstverständlich. Und das Learning daraus ist, ein Thinkpad x 9 erfüllt halt alle diese Kriterien, die ein Thinkpad zu einem Thinkpad erst machen. Und deswegen trägt auch das x 9 mit gutem Selbstbewusstsein und mit vollem Stolz und auch zurecht den Siegel oder den den Trend eben Zinkpad, auch wenn bei diesem und nur bei diesen beiden Geräten eben kein Checkpoint enthalten ist. Fakt ist auch, sämtliche andere Geräte im Portfolio behalten den Trackpoint, da kann ich jeden von Ihnen beruhigen. Ich habe mal persönlich vor vielen Jahren war das schon mal son Satz intern fallen lassen, der sagt, liebe Leute, in dem Moment, wo der Trackpoint verschwindet, da kündige ich, da seid er mich los. Von daher, den hat bisher im klassischen Portfolio keiner angerührt. Bei den x9 Geräten, ne, sagt man einfach, wir wollen einfach mal etwas ausprobieren. Wir wollen rein kaufmännisch betrachtet neue Käuferschichten auch erschließen, ein Angebot für Leute schaffen, die bisher sich kein Thinkpad gekauft hätten, weil sie das Design eben nicht ansprechend finden oder eben die Priorität ganz klar auf 'nem silbernen Aluminiumgerät eben liegt, ne. Für die ist das x9 da, Für alle anderen treuen ThinkPad Fans bleibt das klassische ThinkPad Portfolio so, wie es ist. Damit besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich verweise wie immer am Schluss auf unsere Webseite Lenovo Update Punkt d e. Da finden Sie sämtliche Aufzeichnungen unserer Webcasts, so auch diesen in 1 Stunde, falls Sie das noch mal 'nem Kollegen, 'ner Kollegin zeigen wollen. Und falls Sie noch eine Frage im Nachgang hat, es sind einige reingekommen, die werde ich auch im Nachgang beantworten, weil mir jetzt grade die Zeit 'n bisschen davonläuft. Schreiben Sie mir gerne Update at Lenovo dot com. Da steh ich gerne noch im Nachgang zur Verfügung. Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit, für Ihre Zeit. Ich hoffe, es war 'n bisschen kurzweilig und hat 'n paar Einblicke in die Vergangenheit und hinter die Kulissen ermöglicht. Würde mich freuen, wenn's so ist. Bleiben Sie gesund, schöne Woche noch und bis bald. Tschüs.