Video: Data Center Trends | Duration: 1752s | Summary: Data Center Trends | Chapters: Willkommen zum Webcast (3.9199998s), Nutzungsmodell der Cloud (301.08s), IoT und Datenströme (562.83496s), Nachhaltige IT-Lösungen (673.825s), Edge Computing Entwicklung (813.375s), KI-Strategien und Umsetzung (1033.265s), Skalierbare Cloud-Dienste (1353.985s), Sicherheit und Datenschutz (1568.0299s), Abschluss und Dank (1733.625s)
Transcript for "Data Center Trends": Herzlich willkommen zu einem neuen LeLogo Update Webcast. Sie sehen schon, mein Kollege Paul Höcher ist wieder dabei. Das heißt, es geht ein Rechenzentrumsthema. Hallo Paul, Grüße nach München. Schön, dass Du da hast. Hallo. Du willst uns heute was über Data Center Trends erzählen? Also was sind so die großen Themen für die nächsten Jahre? Und wir können, glaub ich, versprechen, es kommt nicht nur das Thema KI darin vor. So viel können wir vorwegnehmen. Handout wie immer rechts unter dem Reiter Dokumente und ein Reiter weiter heutige Fragen. Da finden Sie ein Feld, wo Sie uns Fragen stellen können. Den nehmen wir uns gerne an. Und damit genug der Vorrede. Paul, lieber zu dir. Ja, vielen Dank. Heute schon ein zweites Mal, dass ich rede. Ich versuche es meinem Bildschirm zu teilen und hoffe, dass das dann auch klappt. Ich sehe, dass es grade aufgebaut wird und also ich seh ihn, ich geh davon aus, dass alle andere das dann auch sehen können und begrüße dann ganz herzlich noch mal diese Runde. Auch hier jetzt wieder so wie heute Vormittag, wo wir über High Performance Computing für Einsteiger gesprochen haben, ein Thema, das eher weiter umfassend ist, also keine brandaktuellen Ankündigungen oder so und einfach mal Licht drauf wirft, was passiert so im Rechenzentrum, mit was muss man sich vielleicht rechnen. Ich ich erhebe da auch nicht den Anspruch der Vollständigkeit, die eine oder der andere mag da vielleicht andere Schwerpunkte haben oder vielleicht vergesse ich was übersehe ich was oder erwähne was, was gar nicht so spannend ist. Trotzdem, ich hoffe, dass ich ein bisschen was Spannendes damit mitgebracht hab. Ich geh mal rein, zeig die die Agenda. Also ich finde es immer ganz hilfreich, wenn man überlegt, wo geht die Reise hin, erst mal zu schauen, wo kommt man eigentlich her, damit man also den den Ausblick in die Zukunft auch kurz einordnen kann, was Sache ist, weil das, was jetzt kommen wird, fußte auf dem, was wir haben und das hat sich ja irgendwoher entwickelt und dann sind eigentlich hier jetzt schon die wesentlichen Themen dargestellt, die ich so zusammen gesammelt habe und gefunden habe, die uns die nächste Zeit betreffen werden. Steigen wir also ein Blick zurück, ist sone kleines bisschen eine technologische Evolution im Rechenzentrum, die die jetzt die letzten 10, 15 Jahre passiert ist. Wir kommen daher von den klassischen Rechenzentren, die ist hier ist es jetzt in Schichten gebaut, man nennt es woanders gerne Silos. Also da waren die die 3 wesentlichen Komponenten, die Rechner, die die Speichereinheiten und das Netzwerk der Klebstoff dazwischen eigentlich getrennt und waren eigentlich auch von unterschiedlichen Gruppen letztendlich zu administriert. Ja, da hat man natürlich unglaublich Spezialisten gehabt, das ging gut, allerdings war eine Zusammenarbeit und das Die Schnelligkeit war dann manchmal nicht unbedingt gegeben. Dann gab's die ersten Themen, dass man was conversion hat, das waren so so Einheiten, die hat man aus verschiedenen Firmen Dinge zusammen paketiert, ein Bändchen drum rum geschmiert, dann das als eine Einheit letztendlich zu realisieren. Das heißt, da hat man dann schon ein bisschen lösungsorientierter gedacht, ich hab hier meine Insel, ich brauche hier eine VDI Lösung, ich mach hier meine SAP HANA Installation auf einem Gerät. Das fasst kein anderer mehr an. Da hab ich also sozusagen eher eine Abteilung, die sich was kümmert und nicht so einen generellen Rechenzentrumsansatz. Dann vor 10, gut 10 Jahren gab's die Thema Thema Hyperconverged. Eben technologisch war's dann eben möglich, Compute- und Speichersysteme zusammenzufassen, weil eben die Technologie es ermöglicht hat, die Virtualisierung des Speichers so zu machen, dass er individuell im Server liegen kann und trotzdem für alle sichtbar ist, was eben für virtualisierte Umfelder wichtig ist und damit fiel natürlich etwas Entscheidendes weg zumindest an manchen Stellen, nämlich das separate Administrieren 1 Sahn, 1 zentralen Storage Lösung, was für viele sehr, sehr interessant und attraktiv war. Also der administrative Aufwand konnte gegebenenfalls 'n bisschen reduziert werden, ja? Und jetzt kommt dann eigentlich die die End Nicht Endstufe ist 'n bisschen drin, aber das ist ein ein Art Ziel, wo ich hingehe, ist, dass ich natürlich nach wie vor irgendwelche und ich sage jetzt bewusst son bisschen irgendwelche Komponenten habe, weil am Schluss muss ja alles irgendwo auf 1 Hardware liegen, die ich dann habe, aber alle diese Hardware, die ich da habe, alle diese Komponenten werden durch irgendwelche Technologien virtualisiert und dann als virtuelle Komponenten nach oben dargestellt und dann definiert die Software, wie ich das kombiniere. Ja, ob ich jetzt da 'n 'n Storage in einem System habe oder ich hab einen eigenen Storage hier oder da, Ich kann das gegebenenfalls alles kombinieren und hab dann eine eine Infrastruktur, die Software definiert ist. Das ist sozusagen eine Art Idealvorstellung. Das ist natürlich auch immer nur 'n Trend. Ich hab jetzt hier 4 Bereiche gemacht, die müssen nicht scharf getrennt sein, da gibt's immer Überlappungen, aber so ein paar Trends kann man daraus ablesen, wie in den letzten Jahren das war. Das bedeutet natürlich, ja, hier kann man so den Wolken softwaredesiniert drüber bedeuten und dergleichen. Das ist jetzt mal so, was technologisch passiert ist. Jetzt schauen wir uns an, was das bedeutet eigentlich für das, wie ich damit arbeite und das hat mich überschrieben mit, das Nutzungsmodell entwickelt sich, ja? Und das ist dann letztendlich was komplett anderes, ja? Wenn ich sowas rechts habe, auch hier will ich keine strikte Abgrenzung haben, aber hier arbeite ich mehr über 'n anderes Nutzungskonzept, ja? Ich ich stelle Ressourcen zur Verfügung. Ich mach mir nicht mehr Gedanken über einzelne Prozessoren oder sonst was, sondern ich will hier was Cloudartiges machen und Cloud rede ich hier nicht wirklich von 1 Technologie, sondern das heißt, ich arbeite ganz anders mit meiner mit meiner Technologie. Ich nutze sie komplett anders. Ich bau nicht einfach einen Riesenschrank auf, der dann sagt, da ist mein SAP drin, sondern ich habe irgendwo meine Ressourcen, ich hab 'n neuen Mitarbeiter, ich gebe ihm einen Zugang, ich gebe ihm das, was er will und kann das dann gegeben sehr, sehr flexibel handhaben, gegebenenfalls abrechnen und und danach Nutzungsbedarf. Also ich arbeite mit der IT komplett anders. Wenn man so will, hier kommt dieser Gedanke, a ist a Service, ich stelle nur noch Ressourcen als Dienst zur Verfügung, hab nicht eine komplette monolithische Hardware. Das bedeutet aber natürlich auch, dass man in dem Bereich hier unten ein bisschen anders arbeitet, was man im Gespräch mit anderen anders führt, ja? Den Bereich links, das ist eine eine Diskussion, die führe ich mit 'ner IT Abteilung, ja? Wie schaut's aus? Liegt eine neue Ausschreibung vor? Müssen wir da was machen? Müssen wir was erneuern? Können wir den einen oder anderen Schritt verbessern oder dergleichen? Und der linke Bereich, das ist etwas, worüber ich mir natürlich definitiv denke, das sind Sachen, die sich die Leute noch vor Ort hinstellen, weil es eben eine IT Abteilung gibt. Es gibt 'n Rechenzentrum, es gibt verantwortliches Machen. Ich hab bewusst die Klammern hier jetzt schon nicht eng aneinandergrenzen gemacht, weil die die Grenzen sind hier extrem schwer zu setzen, ja? Das heißt, die Diskussion, die ich rechts führe, da diskutiere ich gegebenenfalls mit anderen Abteilungen, nämlich mit Fachabteilungen, die sagen, Menschenskinder, ich hab jetzt 'n Bedarf, ja? Michael hat ja gerade in der Einleitung das Thema KI gesagt, ja? Das ist für viele interessant, aber bei KI rede ich am am am allerwenigsten am über die Hardware zumindest zu Beginn. Muss erst mal überlegen, welche Technologien habe ich, was möchte ich haben, was brauche ich eigentlich, wo wo kann ich vielleicht KI sinnvoll einsetzen und wie setzen wir es dann Und dieses wie setzen wir es dann dann ist eben so ein software definiertes Modell oftmals sehr, sehr viel interessanter Und deswegen kommt hier dann auch nicht der Spruch Offmices zum Tragen, sondern dann reden wir über irgendwas Cloudartiges, was nicht heißt, wo es steht, wie, sondern es geht einfach nur wie ich es nutze, wie ich es betreibe. Das kann hybrid sein, das kann alles Mögliche sein. Also das soll einfach nur zeigen und das ist ein eine eine Verschiebung, die wir ganz, ganz deutlich sehen und das erlebt man ja auch. Ich bin jetzt schon ein paar Jahre dabei, Man hat ja gewisse Generationen von IT Verantwortlichen erlebt, ja und die, die jetzt alle so langsam in Rente gehen, kommen tatsächlich gedanklich aus der Welt ganz links. Die deutlich jüngere Generation, die ja ganz anders sozialisiert ist, was er ganz anders an der Universität gelernt hat, die ja auch im Privaten gern Azure Service nutzt, ja? Die denken hier ganz anders, die denken hier in anderen Kategorien, in anderen wirtschaftlichen Kategorien und so weiter. Das heißt, hier gibt es wirklich eine Verschiebung, ja. Das war jetzt die Verschiebung, die wir gesehen haben. Ich glaub, da gibt es vielleicht leichte Abweichungen, aber ich denke, so im Großen und Ganzen kann das jeder sehen. Was jetzt in den letzten Jahren sich dann noch mal dazu ergeben hat, ist, dass jetzt noch mal eine eine eine zusätzliche Dimension dazugekommen ist über diese Begriffe Internet of Things, also diese ganze Datenmengen, die eben über Endgeräte, smarte Geräte, Sensoren, Kameras und so weiter sich über den Globus verteilt hat, also überall dorthin geht, wo eben keine geballte Rechenzentrumsleistung, kein keine Cloud oder dergleichen ist. Das heißt, das führt natürlich noch mal zu 'ner komplett neuen Dimension, die ich natürlich irgendwie vernünftig verarbeiten muss, weil beim Internet of Things sind die Daten überall, aber nicht da, wo ich Rechenleistung habe und diese diese Spannung muss ich letztendlich realisieren und das kann man dann in diesem Bild sehen, ja? Traditionell war es so, man war Nutzer von irgendwelchen Diensten, ja? Man bucht sich auf einem Portal letztendlich eine Fahrkarte, man checkt eine Reiseroute, man bucht einen Platz im Restaurant oder wie auch immer oder als Mitarbeiter 1 Firma wählt man sich in die Tools ein, die man braucht, seine tägliche Thematik zu machen. Das heißt, man sitzt unten als User und hat eine eine eigentlich nur eine Richtung, in der vieles letztendlich passiert. Und durch Internet of Things und diese neue Technologie schiebt sich das komplett, wandelt sich dann. Das wird dann direkt direktional. Das heißt, jetzt kommen riesige Datenmengen aus dem Feld, so nenn ich das jetzt mal, in das Rechenzentrum hinein, müssen gefiltert, vorverarbeitet werden. Hat natürlich auch das Thema, dass in diesen Cloud Infrastrukturen da oben, wie auch immer die dann ausgeartet sein müssen, unfassbar viel passiert, ja? Spätestens, wenn ich diesen Datenfluss hier anschaue, dann geht's hier gegebenenfalls Computervision Technologien, Sortiermöglichkeit, KI Anwendungen, die diesen Datenfluss 'n bisschen kanalisieren, wirklich vielleicht reduzieren, weil diese Menge ist kaum Verarbeitbarkeit. Das ist dann natürlich auch so Begriffe wie Automatisierung und dergleichen, die hier zum Tragen kommen. Also das sind die Dinge, die wir in den letzten Jahren schon gesehen haben, auf dem kommen wir her und das führt natürlich zu gewaltigen Herausforderungen, ja? Daten ist natürlich ein Thema und bei Daten kommt natürlich gleich das erste Thema in den Datenschutz und so weiter. Relativ viele, viele Themen, die damit an verwandt sind. Deswegen wollen wir jetzt schauen, wo geht das letztendlich hin und der erste Punkt, den ich hier aufgelistet habe, das ist jetzt nicht direkt motiviert von dem, wo ich herkomme, aber Dinge, die wir sehen, wenn wir mit den Kunden reden, die wir wahrnehmen, wenn wir Ausschreibungen aufn Tisch bekommen, sind das Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, ja? Die weltpolitische Lage, all die Dinge zeigen uns ja, dass da etliches zu tun ist und viele, viele Kunden, die das Thema Green IT von den letzten 10, 15 Jahren ist halt die Augen nach oben gedreht haben, interessiert mich alles nicht, warum die E-TA-Kosten sind der Strom, das ist alles irrelevant. Da stellt man dann schon fest, dass das mittlerweile keine Aussage mehr ist und man die Leute eigentlich diesbezüglich nicht mehr in Anführungszeichen zum Jagen tragen muss, ja? Das nächste Beispiel, das haben wir ja auch in so 'nem Call in dieser Reihe ja schon mal gemacht, da verweise ich gern drauf auf das Thema Wasserkühlung, aber wenn man sich die Entwicklung der Prozessoren anschaut, wenn man sich die Energie, die Gesetzgebung anschaut, dann wird man feststellen, dass in größeren Stile Kühlung mit Luft alleine nicht mehr ausreichen wird. Da sind wir gut aufgestellt, wenn wir mit der direkten Wasserkühlung sehr, sehr gute Möglichkeiten haben und damit dem Kunden helfen können, Energie zu sparen, ja? Wenn wir, was wir schon sehr, sehr lange machen in vielen Umfeldern, aber immer weiter ausdehnen können, alles schon im Reck im Werk bei uns ins Reck schrauben, dann können wir natürlich ganz andere Liefersituationen haben. Die die Verpackungen werden massiv reduziert. Dort, wo sie noch notwendig ist, versuchen wir mit Recycling zu arbeiten. Auch das sind Dinge, die in Ausschreibungen von uns gefordert werden. Ja, mit Truescale, da komme ich natürlich separat noch mal drauf zu sprechen, können wir Services anbieten. Das heißt, man kann Dinge viel, viel maßgeschneiderter machen. Das heißt, ich muss nicht überprofisieren, ich muss nicht Hardware laufen lassen für den Fall, dass ich meinen Pick hab und dergleichen. CO2 Offset Services. Das heißt, wir können wirklich anbieten, dass wir die CO2 Abdruck Fußabdrücke, die wir bei der Produktion im Betrieb erzeugen, auch tatsächlich mit entsprechenden Angeboten reduzieren oder wir In der Regel sind es meistens Investitionen in nachhaltige Energieversorgung und wir können hergehen mit Asset Recovery Services bestehende Hardware zurücknehmen, gegebenenfalls wiederverwenden, wenn sie noch ausreichend Restwert hat, dass es für Kunden noch interessant ist. Ansonsten natürlich umweltgerecht sortieren, recyceln und was halt nicht recycelbar ist entsprechend zu entsorgen. Also Themen, die können wir adressieren, sehen wir draußen im Markt ganz, ganz wichtig und ich denke, jeder ist intrinsisch motiviert genug der Umwelt dem Klima hier entsprechend zu helfen. Edge Computing hatte ich ja angedeutet schon ist 'n ganz, ganz entscheidendes Thema. Ja, die die Daten, die hier liegen, hatte ich im Bereich Edge Computing, was ich hier ja auch schon gemacht hab, immer mal gesagt, spiegelt die die letzten 3 Jahre, ja. 10 vor 10 vor 3 Jahren waren 10 Prozent der Rechenleistung außerhalb des Rechenzentrums. Also das, was Sie in Ihren Hosentaschen, Ihren Aktentaschen tragen, Laptops und das, was Sie aufm Schreibtisch stehen haben, Handys und PCs und dergleichen und der Rest war im Rechenzentrum. Aber schon in diesem Jahr gehen wir davon aus, dass 75 Prozent der Daten ganz woanders produziert werden, entstehen oder rum sein werden als im Rechenzentrum. Trotzdem wollen wir die Daten verarbeiten. Das heißt, hier gibt's eine gigantische Lücke, die gilt es zu schließen und da wir ja wissen, wie es Datenwachstum exponentiell weitergeht, hört das ja jetzt im Jahr 2025 nicht auf, sondern dieser Trend wird sich verstärken. Das heißt, da gibt's immer immer mehr zu tun. Und das soll diese Folie veranschaulichen. Wir haben links die ganzen Datensammler mal dargestellt und rechts die Rechenkapazitäten und dazwischen eben diese Lücke und diese Lücke ist ja mehrdimensional. Es ist einmal die räumliche, es ist aber auch natürlich eine zeitliche, weil gegebenenfalls hab ich Latenzanforderungen, wenn ich Berechnungen aufgrund von Daten mache und gegebenenfalls hab ich natürlich auch eine Schnittstellenlücke, ja? Wie bring ich die Daten physisch von links nach rechts? Über über welche Anschnmelze geht das? Und genau diese Lücke schließt man mit Edge Computing. Was natürlich bedeutet, dass ich hier komplett andere Anforderungen an Hardware habe, weil wenn die Daten nicht mehr da sind, wo die Rechner sind, muss ich mit den Rechnern dort hingehen, wo die Daten sind, weil bei der Datenmenge ist es nicht mehr realisierbar, sie in Gänze bandbreitentechnisch, zeittechnisch von links nach rechts zu schaffen. Also muss ich Rechner dorthin bringen, wo Daten sind und dergleichen und genau das adressiert man mit Edge Computing. Es ist 'n Thema, das mir selber sehr sehr viel Spaß macht, weil plötzlich auch die Rechenzentrums Hardware, auch wenn diese Geräte selten in Rechenzentren zusammenkommen, aber sie gehören halt auch in den Bereich der ISG, also Infrastructure Solutions Group hinein, plötzlich wieder eine Relevanz hat. Die letzten 10 Jahre, 15 Jahre war ein Standardserver auf 'ner Messe nicht mehr wirklich der Hingucker. Das hatte jeder gefühlt schon mal gesehen, wie son Server ausschaut und es war jetzt nicht so, dass das die Leute an den Stand gebracht hat. Wenn man hingegen aber son Edge Gerät hinlegt, komplett neuer Formfaktor, dann wollen die Leute plötzlich wissen, was ist jetzt das? Was macht man damit? Wofür taugt das? Und dann kann man schon mal fragen Fragen stellen, was macht man denn? Wo könnte man denn sowas einsetzen? Wo haben Sie Daten liegen, die wir fortan analysieren müssten? Dann fallen die Begriffe wie autonomes Fahren, wie Verkehrssteuerung und dergleichen wie Produktionsoptimierung, gewisse Analysen, die man im im Handel machen kann und dergleichen. Und spätestens dann kommen die nächsten Themen. Wie kriege ich denn das geregelt? Kann ich denn die Geräte in der Form vor Ort betreiben? Weil sie vielleicht wirklich im im Verkehr stehen, ganz anderen Umgebungsvariablen oder Bedingungen ausgesetzt sind und schon ist man in 1 sehr, sehr spannenden Diskussion drin. Jeder kann son Gerät in die Hand nehmen, das ist nicht so unhandlich wie 'n klassischer Server. Also ein ein sehr, sehr spannendes Thema und an der Stelle ist es meiner Sicht noch lange nicht Ende Gelände, weil die Einsatzszenarien sind so unfassbar und vielfältig, da verweise ich wirklich auf meinen Edge Vortrag, den Sie auch hier im Archiv finden können. Dann und das reicht natürlich auch mit diesem KI, mit dem Edge Thema in die Richtung KI und Automatisierung, ja? Also KI ist natürlich das Thema, Michael hat's ja im Eingang gesagt, dass uns alle ganz massiv betreffen wird und wir haben hier eine eine Strategie, die heißt smarter AI for all, die wir in anderen Calls auch 'n bisschen ausführlicher darlegen. Das heißt, wir haben die die öffentliche, das heißt, das ist das, was jeder mal ausprobieren kann, ein Large Language Model im Internet ausprobiert und mal testet, was so Sache ist. Empfiehlt sich aber nicht, wenn ich tatsächlich Analysen mache mit Daten, die besser nicht im Internet zu suchen sind. Dann brauch ich's auf auf eine auf 1 Ebene bei mir im Unternehmen. Das ist dann die Enterpricebene. Und dann gibt's natürlich noch die Bereiche, ich sag jetzt all das, was im Bereich Copilot ist, dass ich sozusagen meinem persönlichen Thema hab, ja? Ich will mir von meinem Copilot mir einen einen Reiseplan machen, eine Reiseplanoptimierung oder vielleicht alles gut gebucht bekommen. Das ist ja dann nicht etwas, was das ganze Unternehmen betrifft, sondern nur mich persönlich, ja? Da sind wir entsprechend gut aufgestellt, da haben wir die Expertise. Ich habe ja auch bei der Nachlese zur GTC da 'n bisschen was drüber gesprochen, worauf man achten muss, wenn man KI Szenarien realisiert. Man muss sich Gedanken machen, was ist denn sinnvoll, weil KI selber ist ja ein Riesenbegriff und KI allein löst noch keine Probleme. Ich muss erst mal wissen, hab ich konkret eine Situation, wo mir künstliche Intelligenzanwendungen helfen können? Wenn ja, wie? Was ist das Ziel? Weil das alles auf einen Schlag schöner, besser, schneller wird, ist auch nicht relevant, sondern man muss überlegen, welche Schritte will ich erreichen? Werde ich produktiver? Steiger ich die Qualität und dergleichen? Und da muss ich natürlich das Ganze auch so machen, dass es wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar ist, ja? Und dann gehört natürlich, das referenziert auf den heutigen Morgen, natürlich auch dazu, dass wir hier über sehr, sehr komplexe Themen reden, ja? Weil ein KI Projekt vor Ort zu machen, hab ich brauch ich eine Infrastruktur, eine Hardware, ich brauch Daten, die müssen aufbereitet sein. Ich brauch entsprechende Models und Software, ich brauch Services außen rum. Das heißt, ich brauche hier ein entsprechend großes Paket, das wir dann auch komplett letztendlich anbieten können, eben, wenn es hart und hart kommt und man eben beim Kundenseite nicht die Expertise hat, dann helfen wir an der Stelle gerne aus. Das geht natürlich nicht alleine, weil keiner heute mehr die ganze Welt alleine beherrscht, ja? Es geht Software, es geht Hardware. Die Hardware wird schon aus verschiedensten Komponenten realisiert und so vielfältig dieses Bild jetzt hier darstellt, wir versuchen dann da eine vernünftige Klammer drum rum zu bauen, dass die die Abhängigkeiten, die ja bestehen, auch aufgelöst werden, sodass jeder, dass diese Komponenten alle vernünftig zusammenarbeiten, das ist dann etwas, wofür wir mit unserer Expertise sorgen. Ja, dann einfach mal 'n paar Schlagworte dazu, wo denn sowas sinnvoll sein kann. Das sortiert man dann nicht unbedingt mehr nach Größe des Servers, sortiert es danach, sondern nach den Geschäftsumfeldern, nach den Bereichen, wo so was eingesetzt werden kann, weil in jedem gibt's andere Herausforderungen. Ich darf ja zum Beispiel Health Care mal rausgreifen. Das sind die Sicherheitsanforderungen natürlich extrem hoch oder auch bei Smart Cities. Wenn ich tatsächlich Geräte im öffentlichen Bereich einsetze, so Edge Computing, dann muss natürlich da sichergestellt sein, dass dann niemand mit den Daten, die da verarbeitet werden, Schindluder betreibt. Groß-, Gesundheitsdaten natürlich sowieso. Die Anforderungen im Finanzbereich sind wiederum andere, wenn in der Fertigung. In der Fertigung kann's vielleicht schmutzig zugehen, hohe Temperaturen können da sein, aber ich muss natürlich auch meine meine KI Anwendung, die da drauf laufen entsprechend konfektionieren und mir überlegen, was kann ich denn aus den Daten, die mir in den Bereichen anfallen, tatsächlich einen Mehrwert generieren, eine Produktion, einen Handel geschmeidiger, besser, wettbewerbsfähiger und dergleichen zu machen. Ja, dazu braucht's natürlich unglaublich viel Expertise, unglaublich viel Know how, aber unglaublich viel Material, weil wir wirklich aus dem aus 1 gesamten Bandbreite gegebenenfalls schöpfen können, ja? Ich hab den den Personal Bereich genannt, ja? Dann brauch ich Geräte, die eben in der Lage sind, mit 1 NPO ausgestattet zu sein, einen Copilot betreiben zu können. Gleichzeitig brauch ich vielleicht Trainingsmaschinen, dass ich den Copilot für meine Mitarbeiter so vortrainiert habe, dass das geht. Gegebenenfalls muss ich auch tatsächlich Entwicklungsarbeit auf Workstations machen und da kommt natürlich der große Vorteil der Lenovo zum Tragen, dass wir hier ein Vollsortiment sind und aus dem gesamten Bereich schöpfen können bis eben hin zu Edge, was ich ja grade schon erläutert habe, ja? Und wenn's dann drum geht, wie wie machen wir das Ganze denn jetzt am Ende? Ich hab hier was eruiert, dann sind wir in der Lage mit verschiedensten Programmen den Kunden unter die Arme zu greifen, wo können wir denn loslegen? AI Discovery, können wir denn eigentlich überhaupt erst mal was eruieren, finden, wo wir ansetzen können? Wir finden die entsprechenden Programmen Material, wo wir mit Partnern zusammen haben, die so was schon mal gemacht haben oder was Ähnliches gemacht haben, wo wir was finden. Wir können helfen beim beim Start, wir können helfen beim Umsetzen und wir können es natürlich auch gemanagt letztendlich realisieren, sodass sich ein Kunde nicht im im Detail drum kümmern muss und er eigentlich das Azure Service tatsächlich nur noch nutzt. Dann, das geht eigentlich genau zu dem Thema Skalierbarkeit und Modularität. Am Schluss brauche ich immer irgendeine Form von Hardware, ja? Mein Lieblingssatz an der Stelle ist remember Cloud, don't Run und Clouds. Am Schluss muss es irgendwo auf der Hardware liegen, ja? Und das ist schon oftmals schwierig, weil das muss modular sein, das muss flexibel sein, das muss skalierbar sein und das ist natürlich unglaublich schwer. Das geht natürlich einfach zu lösen in 1 klassischen Public Cloud, da gehe ich hin, aber schon da geht's dann los, wer macht da mein Back-up? Ist das dabei, wer kümmert sich darum? Wie sieht das mit dem Datenschutz aus? Wie sieht das mit der Datenschutzgrundverordnung aus? Also der der Cloud Ansatz ist ja charmant. Ich hab einen Zugang, da hole ich mir das, was ich brauche, kann erarbeiten und irgendein Chef von mir hat eine Kreditkarte, der das dann abrechnet, ja? Oftmals ist es dann aber schwierig, weil die Kosten nicht mehr im Griff zu haben sind und dergleichen. Und genau diese Herausforderungen können wir mit Bußgeld begegnen. Damit bieten wir Serviceleistungen an, aber der Kunde entscheidet, wo das Ganze steht. Also da reden wir wirklich über den Ansatz Cloud als als Geschäftsmodell, als Nutzungsmodell und nicht als Technologie. Und wir können versuchen oder wir versuchen und setzen es dass wir die Vorteile der Cloud Dienstleistung tatsächlich realisieren, ja. Also zum Beispiel verbrauchsabhängige Bezahlung gemanagt. Das heißt, ich nutze nur noch Servicesdienste, aber muss mich nicht drum kümmern, dass die unterliegende Infrastruktur funktioniert, ja? Das geht also von der Infrastruktur Software, also Service IoT, also Service bis hin zu Device, Service. Einem Mitarbeiter ist es eigentlich relativ egal, ob das Laptop, der Rechner, mit dem er Tag für Tag seine E-Mails bearbeitet, seine Präsentationen erstellt oder was auch immer macht, der Firma gehört oder nicht. Er muss ein lauffähiges System haben und wenn's nicht läuft, entsprechend Abhilfe haben, dass er produktiv weiterarbeiten kann und wie das dann im Hintergrund läuft, ist vollkommen egal. Das heißt Devices, also Service ist für den Mitarbeiter transparent. Er hat immer ein System aufm aktuellsten Stand und so weiter. Und genau dasselbe gilt für eine Infrastruktur, ja? Die Leute, die auf der Infrastruktur in den Datenbanken arbeiten, in der VD Landschaft ist es auch vollkommen egal. Sie müssen bloß einen Service haben, der garantiert, dass Sie produktiv arbeiten können. Und dieser Azure Service wird wird immer immer entscheidender und das können wir wunderbar mit Toolscal machen und wieso Skalierbarkeit und Modularität? Ja, weil wir das dann eben sehr modular zusammenstecken können, ja? Und skalierbar, ja, das wird definiert natürlich die Hardware, aber wenn ich sage, ich zahl nur verbrauchsabhängig, ich bin in 1 Branche, die die Lastspitzen hat oder Wellen hat, ja? Weil weil eben das Userverhalten oder das Kundenverhalten so ist, dass ich halt dann nicht eine konstante Belastung übers Jahr hinweg hab, sondern wirklich starke Ausreißer oder dergleichen hab, dann ist es natürlich schon interessant, dass ich das System dafür desige, dass es, wenn viel Betrieb ist, ich auch wirklich Ressourcen habe. Wenn wenig Betrieb ist, brauche ich die Ressourcen nicht, also muss ich auch nicht zahlen. Also das können wir wunderbar damit abbilden. Wir können also diesem Trend wirklich begegnen und natürlich entlasten wir die Kunden davon, diese Planungen zu machen, es genau berechnen zu müssen und immer alles vorzuhalten und auch dafür sorgen, dass es immer stabil läuft. Weil schlimmste, was passieren kann, ist, es kommt in so ein Ansturm, ich brauche die Spitzenleistung und in dem Moment ist mein System nicht unter Und auf 'nem neuesten Stand und vielleicht wackig oder angreifbar oder dergleichen. All das können wir tatsächlich abnehmen. Genau, das sind mehr oder minder diese Dinge, die ich dann dazu erzählen wollte und jetzt möchte ich noch zum letzten Thema kommen, nämlich Sicherheit und Datenschutz. Auch das ist jetzt nichts Neues mehr, das sind keine Trends, aber die Datenmengen nehmen natürlich unglaublich zu und die Attacken auch. Das heißt, wir müssen an allen Ecken und Enden auf allen Ebenen dafür sorgen, dass die Systeme sicher und dergleichen sind. Also das geht über Hardware, wie zum Beispiel hier in der Mitte steht das Trusted Plattform Modul, das dann wirklich dafür sorgt, dass nur noch zertifizierte Hardware Software aufgespielt werden können. Wir können das sitzen. Wir haben zum Beispiel unveränderbare Technologien. Wir können definieren, dass über Life Guard Self Guard die Maschinen im Werk, nachdem sie eingeschaltet werden, technologisch, wenn man so will, eingefroren werden. Das bedeutet, es wird ein Hesh Wert über die Konfiguration, wie sie jetzt ist, gezogen. Dann wird das System verschickt und dann kann man vor Ort schauen, ob sich der dieser Hash Wert geändert hat. Wenn dem so ist, wurde manipuliert, dann ist das System vielleicht nicht mehr in dem Zustand, wie ich's will. Wenn der Wert unverändert ist, dann ist vollkommen klar, dass das System die Stabilität, die Sicherheit hat, dass es nicht manipuliert ist. All diese Dinge können wir tun, die Härtung zu machen und dergleichen. Zudem gibt es natürlich einen unglaubliches breiten Strauß von Softwarelösungen, die die helfen Attacken abzuwehren, die helfen, Daten zu verschlüsseln, zu sichern und dergleichen Backups zu machen bis hin zu, dass wir mit mit Bandtechnologie arbeiten, dass wir immer eine Sicherung auf auf Bändern haben, die dann in einem Tresor liegen und damit gar nicht verschlüsselbar sind, weil sie gar nicht am Netz sind, gar nicht online sind. Also eine vielfältige Thematik und die die Komplexität der Sicherheitsarchitekturen ist auch so so hoch, dass viele Kunden damit ein bisschen überfordert sind, deswegen stehen wir da, können Technologie bringen, können Services bieten, können auch bei dem Thema Azure Service dafür sorgen, dass sich ein Kunde diese Dinge nicht bis in allerletzte Detailtiefe Gedanken machen. Komplett abnehmen können wir ihm die Dinge nicht, weil am Schluss betreibt er eine Hardware oder es gibt auch Endgeräte, da muss es schon auch dafür sorgen, dass die Mitarbeiter damit verantwortungsvoll umgehen und dergleichen. Also gänzlich außen vor lassen können wir dann nicht alles, aber das sind alles Dinge, wo wir helfen können. Damit ist die Stunde in etwa rum? Ich sag bis hierhin danke, ich sehe keine Fragen im Chat und sag dann einfach mal danke Michael und geborene zurück an dich. Eine halbe Stunde war's. Also Du hast die IT Welt der nächsten Jahre in 'ner halben Stunde erklärt Paul. Ja, ich war jetzt bei der vollen Stunde, weil's jetzt glatt 14 Uhr ist, aber es war eine halbe Stunde. Das hab ich dann schon auch noch gemerkt, ja. Also danke dafür. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Ich hoffe auch, es ist 'n bisschen was dabei gewesen für Sie, 'n paar Gedankenanreize, das sollte es letztendlich sein. Wie immer, danke für Ihre Zeit. Bleiben Sie gesund. Schöne Woche noch und bis bald. Tschüs, Paul. Vielen Dank zusammen wieder.